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Trockensubstanzmessungen im Bereich Schlammentwässerung – bloss Hokuspokus?

Trockensubstanzmessungen im Bereich Schlammentwässerung – bloss Hokuspokus?

Patrik Hugelshofer

21.08.2022

Sind Trockensubstanzmessungen wirklich nötig oder gar reiner Hokuspokus? Hier die Vorteile einer solchen Messung im Bereich der Schlammeindickung oder Schlammentwässerung

  • Stabilerer Betrieb: die Regelung der Flockungsmitteldosierung erfolgt auf Basis der Feststofffracht. Die Feststofffracht wird aus dem Schlammvolumen und dem TS-Gehalt errechnet. Das heisst: ohne TS-Gehalt ist die Feststofffracht nicht bekannt. Mit der Onlinemessung aber kann die Fracht sofort verarbeitet werden und die Flockungsmitteldosierung basierend darauf angepasst werden. Dies verhindert Durchbrüche. 
  • Einsparungen Flockungsmittel. Ohne genaue Informationen zur Feststofffracht wird häufig mit einer “Reserve” Flockungsmittel dosiert. Wenn diese Information jedoch vorhanden ist, dann ist die Reserve nicht mehr nötig und es können erhebliche Einsparungen erzielt werden.
  • Verbesserung Datenbasis: Aufgrund der Messung der Feststofffracht verbessert sich die Datenbasis für interne Prozesszwecke oder auch für die Verrechnung von Dienstleistungen an Dritte.

Fazit. WIR empfehlen den Einsatz von Trockensubstanzmessungen. Welche Messung geeignet ist, hängt vom Schlammtyp. Im kommunalen Bereich setzen wir gerne die Coriolis-Messungen von Krohne ein. Siehe mehr dazu unten.